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Rom: Die ewige Stadt mit Pantheon, Engelsburg, Forum Romanum und
Kolosseum
Rom (Italienisch Roma), die größte Stadt Italiens mit ca. 2,5 Mio
Einwohnern im Stadtgebiet und rund 3,3 Mio. Einwohnern als
Agglomeration, liegt in der Region Latium an den Ufern des Flusses
Tiber. Die nicht zuletzt wegen ihrer Rolle in der Antike als
Hauptstadt des römischen Reichs auch als „ewige Stadt“ bezeichnete
Metropole ist seit 1871 die Hauptstadt des im Risorgimento
wiedervereinigten Italiens und Sitz des Malteser-Ritterordens, der ein
eigenständiges, jedoch nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt ist.
Rom wurde der Überlieferung zufolge im Jahre 753 v. Chr. auf einem der
sieben Hügel gegründet. Jedoch lassen Funde darauf schließen, dass
bereits 1000 v. Chr. in diesem Bereich menschliche Siedlungen
existiert haben müssen. Besonders das Bild des Hügels Palatin und des
nördlich gelegenen Tales ist durch antike Bauwerke bestimmt.
Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Palatin in der Kaiserzeit
Residenzhügel der Kaiser war, während sich im Tal zwischen dem Palatin
und dem Kapitol das Forum Romanum befand, das Zentrum des städtischen
Lebens im antiken Rom.
Als Innenstadt Roms gilt der Bereich innerhalb der Aurelianischen
Mauer, die im 3. Jahrhundert um das Gebiet der sieben Hügel Kapitol,
Quirinal, Viminal, Esquilin, Caelius, Aventin und Palatin errichtet
wurde. Das historische Zentrum breitet sich fast ausschließlich am
linken Ufer des Tibers aus.
Hier befinden sich die meisten und größten Baudenkmäler aus der
Antike. Die christlichen Gebäude hingegen sind auf beiden Seiten des
Tiber verstreut. Die Vatikanstadt mit dem weithin sichtbaren Petersdom
befindet sich jedoch auf der rechten Seite des Tibers. Das historische
Zentrum von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der
UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt.
Die Altstadt von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von
der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt. Das älteste
Museum Roms sind die 1471 eingerichteten Kapitolinischen Museen, die
neben den wesentlich größeren Vatikanischen Museen zu den
bedeutendsten Kunstkollektionen Roms gehören. In der Villa Giulia, dem
Landhaus Papst Julius II. welches Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet
wurde, ist eine herausragende Sammlung etruskischer und antiker
Römischer Kunst untergebracht. Die Kunstsammlung der Familie Borghese
wird in ihrem Palast aus dem frühen 17. Jahrhundert ausgestellt. Sie
trägt den Namen Galleria Borghese und besteht vor allem aus Gemälden
und Plastiken.
Im von Michelangelo entworfenen Museo Nazionale Romano delle Terme
sind griechische und römische Plastiken ausgestellt. Ebenfalls
bedeutend sind die Gemäldegalerien im Palazzo Doria Pamphili und im
Palazzo Colonna, die Renaissance-Bronzensammlung im Palazzo Venezia
und die Gemäldesammlung im Palazzo Barberini.
Typische Gerichte der römischen Küche sind die „coda alla vaccinara“,
Schwänze junger Rinder in Wein mit Tomaten und Pfefferschoten gekocht,
die „pajata“, gefüllter Kalbsdarm mit Tomatensoße, das „abbacchio alla
scottadito“ (Milchlammkotteletts), oder die „trippa alla romana“
(Kutteln in Tomaten-Minzsoße), die mit der Zeit immer weiter
verfeinert wurden und heute wahre Spezialitäten sind. Auch zwei der
berühmtesten Nudelgerichte kommen aus Rom, die „bucatini (dickere
Spaghetti mit einem Loch) all’amatriciana“, mit Bauchspeck in der
Tomatensoße, und die „spaghetti alla carbonara“, die der Legende nach
in der Besatzungszeit für amerikanische Soldaten als Ersatz für deren
typisches Frühstück mit Speck und Ei erfunden wurden.
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